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Apocalypto (Prädikat: Sehenswert!)

Apocalypto ist ein Action- und Historiendrama des Regisseurs Mel Gibson aus dem Jahr 2006. Der US-amerikanische Film kam am 8. Dezember 2006 in die dortigen Kinos und führte gleich am Startwochenende die Hitliste an, in deutschen Kinos startete er am 14. Dezember 2006.

Diesen Film sah ich vor mehreren Wochen im Fernsehen. Am Anfang dachte ich noch so, na mal schauen, was da so abläuft. Hey, ich wurde voll mitgerissen… die Geschichte an sich (ging mir sehr zu Herzen) und dann die fantastischen Aufnahmen im Urwald! Ich war mitten drin im Geschehen, wenn ihr wisst, was ich meine!!!

Der Film spielt um 1500 im Reich der Mayas in Mesoamerika, kurz vor der spanischen Kolonialisierung Mittelamerikas. Im Film wird ausschließlich die Maya-Sprache Mayathan gesprochen, die mit Untertiteln übersetzt wird.

Der Jäger Pranke des Jaguar lebt mit seiner hochschwangeren Frau Sieben, seinem Sohn und seinem Vater in einem idyllischen Dorf im mesoamerikanischen Dschungel. Als eines Morgens Menschenjäger unter Führung von Leitwolf die Siedlung angreifen, gelingt es ihm noch, Frau und Sohn in einem sehr tiefen Erdloch (vermutlich ein kleiner Cenote) in Sicherheit zu bringen. Nach dem Kampf gerät Pranke des Jaguar zusammen mit anderen Mitgliedern seines Stammes in Gefangenschaft und muss miterleben, wie sein Vater getötet wird. Auf dem Weg in die Stadt der Feinde begegnen sie in einer von Arbeitssklaven zerstörten Umwelt, vor verdorrten Feldern und neben der Leiche ihrer Mutter einem jungen Mädchen, das vermutlich mit einem Pockenvirus infiziert wurde. Als ein Sklaventreiber wiederholt versucht, das Mädchen mit Hilfe eines Stocks auf Distanz zu halten, prophezeit dieses, dass, wenn „der Tag zur Nacht wird“ (Sonnenfinsternis), ein Jaguarmann sie, die Abscheulichen, zum Ende ihrer Welt führe.

In der dekadenten Stadt werden die gefangenen Frauen als Sklavinnen verkauft, die Männer werden blau bemalt und auf eine Stufenpyramide gebracht, auf der sie rituell geopfert werden sollen. Als Pranke des Jaguar auf dem Opfertisch liegt, verfinstert sich die Sonne. Dies nutzt der Hohepriester zu seinen Gunsten, indem er dem Mayavolk seine vermeintliche Macht demonstriert, mit dem Sonnengott kommunizieren zu können. Nach einem kurzen Augenkontakt mit dem König suggeriert er, den Sonnengott aufzufordern, es wieder hell werden zu lassen, wenn dieser keine weiteren Menschenopfer mehr benötige. Kurz darauf endet die Finsternis.

Pranke des Jaguar und die anderen Gefangenen werden daraufhin von Leitwolfs Truppe zu einer Fläche gebracht, über die sie paarweise um ihr Leben laufen müssen, während auf sie mit Pfeilen, Speeren und Steinen gezielt wird. Jaguar wird von einem Pfeil durchbohrt und fällt zu Boden. Der Sohn von Leitwolf, der am Ende der Fläche die Aufgabe hat, Überlebende zu töten, nähert sich ihm, doch es gelingt Jaguar, ihn mit der Pfeilspitze des ihn getroffenen Pfeiles tödlich zu verwunden. Vor Leitwolf und dessen Männern flieht er in den Dschungel. In der ihm vertrauten Umgebung gelingt es Jaguar, seine bereits durch Urwaldgefahren dezimierten Verfolger bis auf zwei Männer auszuschalten. Nach der Flucht an den Strand kann er auch diesen entkommen, weil sie durch den Anblick dort vor Anker gegangener spanischer Schiffe abgelenkt werden – der letzte Punkt der Prophezeiung hat sich erfüllt. Jaguar gelangt noch rechtzeitig in sein verwüstetes Dorf, um Sieben, die in dem durch heftigen Regen mittlerweile überfluteten Schacht bereits entbunden hat, und seine Kinder daraus zu retten. Mit seiner Familie macht er sich auf die Suche nach einem neuen Anfang.

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  1. Januar 3, 2012 um 08:43

    Ja, absolut sehenswert. Hab den vor ein paar Jahren mit Freunden im Kino gesehen und war erschlagen von der Bildgewaltigkeit des Films….auch wenn der von dem blöden Mel Gibson ist 😉

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    • Januar 4, 2012 um 11:52

      Der Film ist echt der Hammer, ganz großes Kino! Hätte wieder mal Lust ihn mir anzuschauen, vielleicht am WE, wenn das ätzende Wetter so bleibt.

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