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Stromklau in der Firma

Stromklau in der Firma. Mann verliert Job wegen 1,8 Cent !!!

Ein 41 Jahre alter Mann aus Hamm (NRW) bekam eine Kündigung, weil er seinen Elektro-Roller unerlaubterweise am Arbeitsplatz aufgeladen hatte. Demnach soll ein Schaden von 1,8 Cent entstanden sein, die das Unternehmen dazu veranlasste, die Kündigung auszusprechen. Der Mann zog vor das Landesarbeitsgericht und bekam Recht. Die Gegenseite hat nun Berufung eingelegt.

Mann verliert Job wegen 1,8 Cent

Ich gehe davon aus, das der Arbeitgeber mit diesem Strom-„Diebstahl“ endlich einen „legalen“ Grund hatte seinem Arbeitnehmer zu kündigen. Ich kann immer wieder nur davor warnen, nicht ohne Genehmigung des Vorgesetzten, z. B. das Handy an der Betriebssteckdose aufzuladen! Im übrigen entscheiden die Richter nicht immer, wie im o. g. Fall, zu Gunsten des Arbeitnehmers!

  1. schattenzwerg
    März 6, 2010 um 07:45

    ein weiterer nonsens-fall in diesem land, amerikanische verhältnisse des raubkapitalismus, aber ausser das sich die breite masse darüber aufregt, mehr passiert nix und die arbeitgeber können nach und nach alle chassen, die unbequem oder zu hoch qualifiziert sind und damit zu viel dem unternehmen kosten, zum kotzen!!!

    • März 6, 2010 um 13:10

      Das muss man sich mal richtig durch den Kopf gehen lassen. Wegen 1,8 Cent so eine beschissene Kündigung. Sicher, es geht auch um das Prinzip… wenn das alle machen würden (hahahaaa). Aber man kann es auch übertreiben, nicht!? Keine ermahmende Worte, keine mündliche bzw. schriftliche Abmahnung? Das sind wirklich amerikanische Verhältnisse und ich bin mir sicher, es wird noch schlimmer kommen in unserer Gesellschaft! Das ist echt zum Kotzen!

  2. März 6, 2010 um 14:07

    O.K. Wegen 1,8 Cent, das ist schon hart.

    Aber: Das Problem ist, dass heute keiner mehr fragt, sondern sich jeder gleich bedient – und zwar jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Der Politiker, der Manager, der Angestellte – der Große im großen Stil, der kleine im kleinen Stil. Wo willst du eine Grenze ziehen? Es kann eigentlich nur heißen: Null Toleranz!

    • März 6, 2010 um 15:55

      Doch! ICH habe gefragt. Ich darf mein Handy an meinem Arbeitsplatz aufladen. ABER wie gesagt, ich frage! ICH darf auch für mich privat im kleinen Rahmen Kopien am Kopierer ziehen. Werden es mal sehr viele Kopien, bezahle ich diese auch, das ist überhaupt kein Problem.

      Jedoch viele machen sich gar keine Gedanken darüber und „bedienen“ sich einfach und das ist nicht in Ordnung. Wie sagt man so schön: „Kleinvieh macht auch Mist“. Das kann also für einen Unternehmer ganz schön ins Geld gehen. Und das er dann sauer wird ist klar, schließlich ist seine Firma kein Selbstbedienungsladen.

      Eine Grenze zu ziehen ist äußerst schwer und in machen Betrieben unmöglich. Jedoch sollte bei solchen Bagatellfällen – wie in meinem Beitrag berichtet – keine Kündigung die Folge sein, sondern eine schriftliche Abmahnung erst einmal erfolgen.

    • schattenzwerg
      März 6, 2010 um 15:56

      das sehe ich nicht so, denn es geht ja nicht darum gleiches mit gleichem zu vergelten, denn dann sind wir sofort bei blutrache und selbstjustiz; ermessungsspielraum muss sein und individuelle lösung, keine pauschalurteile im sinne der profitmaximierung

      • schattenzwerg
        März 6, 2010 um 15:57

        (bezog mich auf b-like)

      • März 7, 2010 um 13:51

        In meinem Kommentar steht weder was alttestamentarisches, noch was von Selbstjustiz.

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