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Dann sparen wir (also ihr) mal schön

(Foto: REUTERS) tagesschau.de

Laut den Worten von Frau Merkel hat Deutschland seit vielen Jahrzehnten über seine Verhältnisse gelebt. Dies führt jetzt dazu, dass sich die Deutschen auf einen spürbaren Sparkurs einstellen müssen. Die nächsten Jahre sollen pro Jahr zehn Milliarden Euro eingespart werden. Dabei sollen alle Bereiche einbezogen werden, wo Geld zu sparen ist. Ein Tabu wird es in keinem Bereich geben. So soll die Erziehungszeit nicht bei der Rentenforderung anerkannt werden. Ebenso stehen diverse Subventionen auf dem Prüfstand.

Quelle: www.tagesschau.de

Merkel: „Wir (also ihr) müsst deutlich mehr sparen, damit wir (also wir) uns in Zukunft die (also unsere) Gehaltserhöhungen auch leisten können. Wir (also ihr) müsst den Gürtel wesentlich enger schnallen.“ :mrgreen:

  1. Max
    Mai 16, 2010 um 10:56

    Dem ersten Satz stimme ich zu. Aber Mini- Birne – Merkel war schon unter Kohl an der Regierung beteiligt. Ich suche jetzt nicht, aber ich glaube sie war Umweltministerin. (wenn falsch, sorry)

    • Mai 16, 2010 um 11:03

      Ja, Umweltministerin ist richtig. Das muss so Mitte bis Ende der 90er gewesen sein.

  2. Max
    Mai 16, 2010 um 11:05

    Und da Tiere irgendwann aussehen wie ihre Herrchen sieht sie jetzt aus wie Kohl.

    • Mai 16, 2010 um 11:55

      Aber Max, ist es nicht eigentlich der umgekehrte Fall?

      Jetzt fällt mir ein, gestern oder vorgestern war es. War da nicht die Rede davon, die Gehälter von Merkel & Co. zu erhöhen? Also, wenn die das durchziehen, dann sage ich nur „unter aller Sau, Frau Merkel“!

  3. Mai 16, 2010 um 13:15

    Dafür könnte ich der Merkel eine runter hauen *grrrr*
    Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, die Regierung hat über ihre Verhältnisse die Milliarden aus dem Fenster geworfen und sich immer schön mit ihren „Diäten“ die Taschen gefüllt.
    Der kleine Mann kann gar nicht so viel sparen, wie ihm andauernd weggenommen wird – nur weil man als Politiker keinerlei Durch-/Überblick mehr von der Basis hat.

    • Mai 16, 2010 um 23:03

      Ciao, du Erdbeerverführer und Flirtgroßmeister. ;)

      Das mußte ich leider auch feststellen, dass Sparen für mich recht schwierig ist. Und ich merke es auch z. B. beim Lebensmitteleinkauf, viele Euros ausgegeben und kaum was im Warenkorb. Aber über diese „Kleinigkeiten“ müssen sich die Politiker keine Gedanken oder Sorgen machen.

  4. Mai 16, 2010 um 14:50

    Ja, im Moment wird wieder eine Diätenerhöhung diskutiert. (Ironie an) Die haben sich die Politiker doch verdient, wo sie sich den Kopf so über Sparpläne zerbrechen müssen.(Ironie aus)

    • Mai 16, 2010 um 23:07

      Nein, sie haben sich diese Diätenerhöhung nicht verdient! Nur wer gute Arbeit leistet, sollte auch entsprechend entlohnt werden. Punkt! Aber die Idioten sind ja tatsächlich der Meinung, sie würden Außerordentliches leisten. Ich muss mich gleich lauwarm übergeben…

  5. Max
    Mai 16, 2010 um 16:10

    Versteht mich bitte nicht falsch, aber ich bin 1963 geboren und habe die RAF- Zeit miterlebt. Lorenz wurde bei mir um die Ecke entführt. Die Forderungen der RAF waren teilweise…obskur ist noch ein sanfter Ausdruck. Was ich aber verstehen kann ist der Frust, der diese Menschen getrieben hat.
    Was haben wir denn heute? Roland Koch will noch weniger Euronen ins ‚Bildungs’system investieren. Kitaplätze werden für die meisten Eltern unbezahlbar.Aber für Ackermann& Co. haben wir genug Geld. In Hamburg fordert die Schulsenatorin Benimmzensuren. Diese Gesellschaft ist krank. Geht mal auf ‚Schattenzwerg‘ in AngeLocos Blogroll. Dort beschreibt er ein gutes Beispiel, wie hier gedacht(?) und gefühlt(nein!) wird. Es ist erschreckend. Und dann wundern sich diese Aushilfsmenschen, dass manx ein ehrlicher Spinner im www mehr Spaß macht als die Realität da unten auf der Strasse… ;)

    • Mai 16, 2010 um 23:16

      Ich sage es ja. Wenn dieser Staat uns nochmehr schröpft, wird so einiges passieren. Warte es nur ab! Im Moment meckern wir ja nur alle bzw. wehren uns verbal. Aber viele haben schon das Messer in der Hand und warten nur darauf ihre Aggressionen rauszulassen und zuzustechen. Wir haben so viele junge Menschen, die auf den Straßen Deutschlands herumlungern und auch Ärger machen. Sie haben keine Bildung, keine Ausbildung und keine Zukunftsperspektiven. Im Moment kann man nur froh sein, wenn sie in ihrer Wut nur Fensterscheiben einschlagen, noch!
      Eure Schulsenatorin fordert Benimmzensuren? *lach* Wo denn bitte, in den Waldorfschulen? Na, da passt es doch hin. ;)

  6. schattenzwerg
    Mai 17, 2010 um 17:14

    das schöne bzw. erschreckende ist doch, dass insbesondere die schwarz-gelben Saftsäcke uns die Suppe eingebrockt haben, wer hatte denn die längsten Legislaturperioden? aber die konsequenz wollen die bürger nicht ziehen und sich dieser politik verweigern, stattdessen meckern alle und wählen immer wieder das gleiche :mad:

    @max … deine bemerkung zur raf kann ich gut teilen, da ist ganz viel gespinne dabei gewesen, aber die wut und ohnmacht die die leute trieb, von der sind heute viele nicht mehr weit entfernt … leider ist der talboden noch nicht erreicht

  7. Max
    Mai 17, 2010 um 18:33

    Du meinst die Talsohle (*klugscheisserei*). Es gibt aber eine sehr interessante Theorie über die politische Entwicklung einer Gesellschaft. Diese verläuft wie eine Sinuskurve. Die Theorie besagt, dass wir die Talsohle überschritten haben. Schauen wir uns an was am 1.Mai in Hamburg geschah. Nicht die Linken haben den Aufstand geprobt, sondern frustrierte Jugendliche, fast politisch unmotiviert. nd wir können und sollten auch nicht ignorieren wie in etlichen Städten Menschen egal welcher Meinung ihre Städte gegen braunes Gesocks verteidigen.
    Ich komme aus dieser Generation, die sich intellektuell wichtig tut statt auf die Straße zu gehen. Ich gehöre zur Talsohle.

  8. Mai 20, 2010 um 21:47

    Amen!
    Aber: Wenn nur ein Bruchteil der Leute, die im Internet oder beim Friseur (?) oder sonstwo gern meckern, sich mal aufraffen und etwas TUN würde, dann wäre das… riesig!
    Es ist meines Erachtens ein Skandal sondergleichen, dass das Bündnis ‚Recht auf Stadt‘, welches diverse Bürgerinitiativen unter einem Dach vereint, im Verfassungsschutzbericht 2009 (gerade veröffentlicht) quasi als Staatsfeind deklariert wird und in einem Atemzug mit der Hamburg fest im Griff haltenden „linken Gewalt“ und den Jihadisten genannt wird…
    während die CDU – teils mit Hilfe der Grünen, leider – seit knapp zehn (!) Jahren nicht genügend Mietwohnungen bauen lässt. Die Immobilienfirmen reiben sich ohne Ende die Hände – aber als Ottonormalverbraucher kann man sich eine einigermaßen vernünftige Wohnung in einem „normalen“ Stadtteil de facto nicht mehr leisten. Mieter mit langjährigen Mietverträgen werden bereits mit Brandstiftung aus ihren Häusern vertrieben, wenn sie nicht „freiwillig“ gehen. Das ist ein Fakt. Und einfach nur zum Kotzen, denn sie kommen damit durch.

  9. Mai 21, 2010 um 00:25

    Vor einigen Monaten haben wir Studenten u. a. auch in Düsseldorf gestreikt, sind für das, was wir verändert haben wollen, eingetreten. Wir haben nicht nur gemeckert, sondern haben uns gewehrt und unsere Forderungen gestellt.
    Und wenn jetzt einer denkt „Ich kann das Gejammer der Studenten nicht mehr hören“, der kann mir nur leid tun. Wir haben wenigstens versucht etwas zu verändern. Und das nicht im Internet und auch nicht beim Friseur. ;)
    Studenten die studieren und demonstrieren und so beweisen, dass sie mit knappen öffentlichen Mitteln verantwortungsbewusst umgehen, lassen zumindest darauf hoffen, das die zukünftigen Leistungsträger zumindest eine höhere Moral haben als die Einheizer auf manchen Internetseiten.

  10. Mai 21, 2010 um 13:11

    Sehr gut!
    Friseure schalten eh nur auf Durchzug ;) … und Demos können sehr gesellig sein. Die Menschenkette durch Hamburg war jedenfalls sehr schön, hatte fast schon Volksfestcharakter. Netter Nebeneffekt!
    Meckern an sich ist auch nix Schlimmes, soll sich ruhig jeder mal aus…sprechen. Mir drängt sich nur das Gefühl auf, dass das Leben in zunehmendem Maße virtualisiert wird und die einzigen, die noch „auf die Straße“ gehen, werden dadurch leicht als Randerscheinung abgetan, weil ihnen die breite Masse fehlt. Dabei betreffen diese Themen alle. Seufz.

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