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Posts Tagged ‘Indianer’

Das tote Pferd

Eine Weisheit der Dakota-Indianer sagt: “Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.”

Doch im Berufsleben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln die Reiter.
Wir sagen:”So haben wir das Pferd doch immer geritten.”
Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
Wir erklären: “Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.”
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir erklären, dass unser Pferd “besser, schneller und billiger” tot ist.
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.

usw usw usw…

Ein interessantes Fundstück im großen www…

Ein indianisches Märchen

Ein indianisches Märchen

Die Sonne war schon lange untergegangen und der alte Indianer sitzt mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Sie beobachten die knisternden Flammen.

„Manchmal“ sagte der Großvater nach einer Weile, „manchmal fühle ich mich als würden zwei Wölfe in meiner Brust miteinander kämpfen“.

Er schaut dem Enkel tief in die Augen. „Der eine ist aggressiv, rachsüchtig und will zerstören. Der andere ist sanftmütig, liebevoll und nimmt Anteil am Leben anderer“.

Der Junge sitzt eine Weile ruhig da. „Welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf“, will er wissen.

„Der Wolf“….. (der alte Indianer macht eine Pause…) „den ich füttere“…..

Alborada – Indian Music

Februar 6, 2010 4 Kommentare

Ein bisschen Entspannung nach einer heißen Nacht. ;)

Indianische Musik ist schon was Feines, nicht wahr!?

Apocalypto (Prädikat: Sehenswert!)

November 29, 2009 2 Kommentare

Apocalypto ist ein Action- und Historiendrama des Regisseurs Mel Gibson aus dem Jahr 2006. Der US-amerikanische Film kam am 8. Dezember 2006 in die dortigen Kinos und führte gleich am Startwochenende die Hitliste an, in deutschen Kinos startete er am 14. Dezember 2006.

Diesen Film sah ich vor mehreren Wochen im Fernsehen. Am Anfang dachte ich noch so, na mal schauen, was da so abläuft. Hey, ich wurde voll mitgerissen… die Geschichte an sich (ging mir sehr zu Herzen) und dann die fantastischen Aufnahmen im Urwald! Ich war mitten drin im Geschehen, wenn ihr wisst, was ich meine!!!

Der Film spielt um 1500 im Reich der Mayas in Mesoamerika, kurz vor der spanischen Kolonialisierung Mittelamerikas. Im Film wird ausschließlich die Maya-Sprache Mayathan gesprochen, die mit Untertiteln übersetzt wird.

Der Jäger Pranke des Jaguar lebt mit seiner hochschwangeren Frau Sieben, seinem Sohn und seinem Vater in einem idyllischen Dorf im mesoamerikanischen Dschungel. Als eines Morgens Menschenjäger unter Führung von Leitwolf die Siedlung angreifen, gelingt es ihm noch, Frau und Sohn in einem sehr tiefen Erdloch (vermutlich ein kleiner Cenote) in Sicherheit zu bringen. Nach dem Kampf gerät Pranke des Jaguar zusammen mit anderen Mitgliedern seines Stammes in Gefangenschaft und muss miterleben, wie sein Vater getötet wird. Auf dem Weg in die Stadt der Feinde begegnen sie in einer von Arbeitssklaven zerstörten Umwelt, vor verdorrten Feldern und neben der Leiche ihrer Mutter einem jungen Mädchen, das vermutlich mit einem Pockenvirus infiziert wurde. Als ein Sklaventreiber wiederholt versucht, das Mädchen mit Hilfe eines Stocks auf Distanz zu halten, prophezeit dieses, dass, wenn „der Tag zur Nacht wird“ (Sonnenfinsternis), ein Jaguarmann sie, die Abscheulichen, zum Ende ihrer Welt führe.

In der dekadenten Stadt werden die gefangenen Frauen als Sklavinnen verkauft, die Männer werden blau bemalt und auf eine Stufenpyramide gebracht, auf der sie rituell geopfert werden sollen. Als Pranke des Jaguar auf dem Opfertisch liegt, verfinstert sich die Sonne. Dies nutzt der Hohepriester zu seinen Gunsten, indem er dem Mayavolk seine vermeintliche Macht demonstriert, mit dem Sonnengott kommunizieren zu können. Nach einem kurzen Augenkontakt mit dem König suggeriert er, den Sonnengott aufzufordern, es wieder hell werden zu lassen, wenn dieser keine weiteren Menschenopfer mehr benötige. Kurz darauf endet die Finsternis.

Pranke des Jaguar und die anderen Gefangenen werden daraufhin von Leitwolfs Truppe zu einer Fläche gebracht, über die sie paarweise um ihr Leben laufen müssen, während auf sie mit Pfeilen, Speeren und Steinen gezielt wird. Jaguar wird von einem Pfeil durchbohrt und fällt zu Boden. Der Sohn von Leitwolf, der am Ende der Fläche die Aufgabe hat, Überlebende zu töten, nähert sich ihm, doch es gelingt Jaguar, ihn mit der Pfeilspitze des ihn getroffenen Pfeiles tödlich zu verwunden. Vor Leitwolf und dessen Männern flieht er in den Dschungel. In der ihm vertrauten Umgebung gelingt es Jaguar, seine bereits durch Urwaldgefahren dezimierten Verfolger bis auf zwei Männer auszuschalten. Nach der Flucht an den Strand kann er auch diesen entkommen, weil sie durch den Anblick dort vor Anker gegangener spanischer Schiffe abgelenkt werden – der letzte Punkt der Prophezeiung hat sich erfüllt. Jaguar gelangt noch rechtzeitig in sein verwüstetes Dorf, um Sieben, die in dem durch heftigen Regen mittlerweile überfluteten Schacht bereits entbunden hat, und seine Kinder daraus zu retten. Mit seiner Familie macht er sich auf die Suche nach einem neuen Anfang.

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Frieden (alter Text von den Navajo-Indianern)

Der erste Frieden, der Wichtigste, ist der, welcher in die Seele des Menschen einzieht; wenn die Menschen ihre Verwandtschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen, dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt.

Und dass diese Mitte tatsächlich überall ist, sie ist in jedem von uns. Dies ist der wirkliche Friede. Alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.

Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird.

Und der dritte ist der Friede zwischen Völkern.

Doch vor allem sollt ihr sehen, dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann, wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher innerhalb der Seele wohnt.

alte Navajo-Weisheit

Bemalte Federn - Indianerkunst
Bemalte Federn – Indianerkunst

Ich bin heute ein bisschen philosophisch angehaucht, man möge mir dies nachsehen. *smile*

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