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Das Leben mit dem Tod beginnen?

Kleiner Verbesserungsvorschlag für’s Leben

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen – und nicht andersherum! Stell Dir das mal vor: du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst du dich dem Licht entgegen. Dort angekommen gehst du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, geht`s auf die Uni. Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis du schließlich auch hier rausfliegst. Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum und beendest dein Leben als Orgasmus!!!

Dieser Vorschlag wurde wohl von einem sehr geistreichen Regisseur erfolgreich in Bilder umgesetzt. Wer also gern sehen möchte, wie oberes Prozedere in die Tat umgesetzt wird, sollte sich mal den Film: „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ anschauen. Prädikat: SEHENSWERT! ;)

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  1. Juli 3, 2010 um 18:53

    Ich finde den Film bei weitem nicht so gut wie den Roman:

    http://www.amazon.de/Die-erstaunliche-Geschichte-Max-Tivoli/dp/3100278151

    Aber das kann auch daran liegen, dass ich das Buch schon vor ewigen Zeiten las, immer wieder und immer noch davon begeistert bin. Ich habe nur noch nicht herausbekommen, wer sich hier bei wem bedient hat.
    🙂

    Ich wünsche dir einen schönen Sommerabend, lieber Angelo.
    Herzliche Grüße
    Heike.

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    • Juli 4, 2010 um 10:19

      Guten Morgen, liebe Heike.

      Das habe ich leider auch schon sehr oft erleben müssen, dass ein Buch mich begeisterte und extrem gefesselt hatte. Die Verfilmung jedoch eine ziemliche Enttäuschung für mich war. Übrigens, die Geschichte des Benjamin Button von F. Scott Fitzgerald soll erstmals 1922 als Kurzgeschichte erschienen sein.

      Tanti Saluti und einen schönen und nicht zu heißen Sonntag wünscht dir
      Angelo 🙂

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  2. Juli 3, 2010 um 19:51

    Die Geschichte um den Tod als Lebensbeginn ist vermutlich fast so alt wie Methusalem! ;o) Dennoch immer wieder le(b/s)enswert, lieber Angelo. Allerdings …

    Wenn man es erst liest, ist es bereits zu spät. Aber irgendwas läuft ja immer schief! Bei Methusalem scheint es ja auch eher nicht geklappt zu haben! *g

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    • Juli 4, 2010 um 10:27

      Auch dir einen schönen guten Morgen, liebe Skryptoria.

      Leider habe ich das Buch, welches die Heike empfiehlt, nicht gelesen. Aber das wird noch nachgeholt! Kannst du mir mal sagen, wie ein ‚Mensch‘ fast 1000 Jahre alt werden soll? Das geht doch gar nicht. Da ist die Geschichte über Methusalem wohl etwas sehr fantasiereich beschrieben worden.
      Einen suppi Sonntag wünsche ich dir und lass es bei der Wärme schon langsam angehen. 🙂
      Angelo

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  3. Max
    Juli 4, 2010 um 10:59

    In der Bibel werden sie doch auch alle 200 Jahre und zeugen Generationen und neue Völker. Zugegeben, dass würde mir auch Spaß machen. Gab es damals eine Vögel- WM?

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    • Juli 4, 2010 um 12:12

      Garantiert, sonst hätten die sich ja nicht vermehrt wie die Karnickel! Ähm… das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Das Max-Volk??? Muahahaaa… 😉

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  4. Juli 4, 2010 um 12:18

    Dann wäre ich ja ein Zombie! Ne ne lass mal … 😉

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    • Juli 4, 2010 um 18:34

      Und dann knabberst du mich, wie es sich für einen Zombie gehört, noch an. Ne, ne, das will ich auch nicht. *hehe*

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  5. Juli 4, 2010 um 18:51

    angeloconcuore :
    Und dann knabberst du mich, wie es sich für einen Zombie gehört, noch an. Ne, ne, das will ich auch nicht. *hehe*

    Was du wieder für Vorstellungen hast *lol
    Wenn ich dich anknabbern würde, dann ja nur aus Versehen, ich weiss ja gar nicht wie du aussiehst.

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    • Juli 4, 2010 um 19:23

      Tja, da gibt es auch nicht viel zu beschreiben. Ich bin klein, habe rote Haare und Pickel auf der Nase. Halt ein richtiger Kobolt. *grins*

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      • Juli 5, 2010 um 11:18

        Na an Kobolden knabbere ich aus Prinzip schon nicht. Du wärst also dann eh ausserhalb der Gefahrenzone 😉

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  6. schattenzwerg
    Juli 6, 2010 um 09:22

    der film sieht spannend aus und die geschichte ist schön … danke für den tipp

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    • Juli 11, 2010 um 14:26

      Immer wieder gerne. Der Film ist auch recht traurig und bringt einen zum Nachdenken, aber das mag ich ja halt.

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